Unser Vorhaben in Hessen.

Zentrale Lithiumelektrolyse-Optimierungsanlage Vulcan CLEOP.

  • Die Optimierungsanlage und die kommerzielle Anlage werden beide im Chemiepark Höchst angesiedelt sein.
  • Die Optimierungsanlage befindet sich im Aufbau und soll den Betrieb im ersten Quartal 24 aufnehmen. Ziel der Anlage ist es, das Team in einem vorkommerziellen Betriebsumfeld vorzubereiten für
    (i) die Elektrolyse der Lithiumchloridlösung (LiCl) in Lithiumhydroxidmonohydrat (LHM);
    (ii) die LHM-Roh- und Reinkristallisation; und
    (iii) die LHM-Trocknung.
  • Zweck der Optimierungsanlage ist es außerdem, Abnehmern größere Mengen des Endproduktes für Vorqualifizierungstests zur Verfügung zu stellen.

Zusammenarbeit mit Stellantis.

Im Januar 2023 hat Vulcan mit Stellantis, dem viertgrößten Autohersteller der Welt, ein Abnahmevertrag über 81.000 Tonnen Lithium über 5 Jahre sowie ein Projekt zur Versorgung des Stellantis-Werkes Rüsselsheim mit Wärme und Strom aus Geothermie geschlossen. Dies stellt einerseits eine Wertschöpfung in der Region dar, da von Rüsselsheim aus somit die Elektromobilität in Deutschland beschleunigt wird, andererseits trägt Vulcan somit zur dringend benötigten Dekarbonisierung der Industrie bei. Hierbei spielt Südhessen eine Vorreiterrolle.

Erlaubnisfeld Ried.

Unser Erlaubnisfeld Ried erstreckt sich zwischen Rüsselsheim, dem Rhein und Weiterstadt bei Darmstadt über eine Fläche von 290 km². In einer bestimmten Sandsteinschicht in 1500-4500 m Tiefe sucht Vulcan nach geothermischer Wärme in einem großen Wärmereservoir mit hohem Potential, welches schließlich für die Industrie in Südhessen eine große Rolle spielen wird. Das im Riedgebiet gefundene Lithium kann in unserer Zentralen Lithiumanlage CLP im Industriepark Höchst zu Lithiumhydroxid veredelt und dann in Batterien verarbeitet werden, was eine Wertschöpfung für die Region darstellt.

Erlaubnisfeld Luftbrücke.

Unser Erlaubnisfeld Luftbrücke erstreckt sich im nördlichen Oberrheingraben im Gebiet der Stadt Frankfurt über eine Fläche von 207 km². Der immense Nutzen für die Region, welche mit der Stadt Frankfurt, dem Flughafen sowie dem Industriepark Höchst Verbraucher hoher Mengen an (Wärme)energie beinhalten, ist die Bereitstellung und damit Substitution der heute noch aus bis zu 80% aus fossilen Quellen stammenden Wärmeenergieträger. Die Positionierung von Vulcan ist somit ein strategisch lukrativer Gewinn für die Region.

Fulda

Unsere Forschungsbohrung.

Geothermie stellt eine klimafreundliche und von kritischen politischen Systemen des Auslands unabhängige Energiequelle dar, welche einen wesentlichen Beitrag zur Wärme-, Kälte- sowie Stromversorgung beitragen kann. Bestehende Nutzungen von oberflächennaher Geothermie mit 10.000 kW Gesamtleistung befinden sich auf dem Wohngebiet des Henninger Turms und des modernen Hochhauskomplex FOUR im Bankenviertel. Bei der in Frankfurt geplanten Bohrtiefe von 800 m handelt es sich um die mitteltiefe Geothermie und die demzufolge tiefste Bohrung auf Frankfurter Stadtgebiet. Im Durchschnitt nimmt die Tiefentemperatur im Erdinnern um 3°C pro 100 m zu.
Gemessene Temperaturen von über 40°C ergaben nun aber deutlich höhere Temperaturen pro Tiefenmeter als im restlichen Oberrheingraben. Damit bietet die Forschungsbohrung, an der Vulcan neben dem HLNUG, dem Leibniz-Institut für Geophysik oder der TU Darmstadt beteiligt ist, die Möglichkeit, das Ziel der Landesregierung zu erfüllen, eine erneuerbare Wärmeversorgung in den Gebieten um das Rebstockbad und die Römerhofe umzusetzen und außerdem als Vorbild für weitere Projekte zu dienen.

Projekt Frankfurt Rebstockbad.

Die Wirtschaftsmetropole Frankfurt hat Großes vor: Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis 2035! Dieses Ziel lässt sich mitunter durch die Wärme unter den Füßen der Stadt erreichen. 800 m unter den Bankentürmen schlummert Wärme in den Tiefen des Untergrundes. Besser gesagt: Heißes Thermalwasser fließt hier durch die Gesteinsschicht des Rotliegend, welches bis zu 40°C warm oder mehr werden kann. Die Wärmeenergie des Wassers kann genutzt werden, um daraus z.B. erneuerbare Energie zu gewinnen.

Bensheim (gehört zu Projekt Frankfurt Rebstockbad)

Kompetenznetzwerk Geothermie Hessen.

Vulcan beteiligt sich gerne an den Gesteinsuntersuchungen in Frankfurt und möchte folglich mit seiner Erfahrung zum Erfolg des Projektes beitragen. Im Oberrheingraben hat Vulcan bereits Erfahrungen aus den Bohrungen dort gesammelt und kann diese in das Frankfurter Projekt einbringen. Vulcan ist es außerdem ein Anliegen, die Regionen mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Diesem Ziel haben sich auch die Projektpartner der Forschungsbohrung verschrieben.

Kompetenznetzwerk Geothermie Hessen Symbolbild